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Holzfaser als Dämmmaterial
Holz wird schon seit Jahrhunderten als Bau- und Werkstoff genutzt und gehört zu den ältesten industriell hergestellten Naturdämmstoffen. Für die Herstellung von Dämmplatten werden größtenteils Holzreste aus der Industrie verwendet und teilweise bei der Durchforstung gefällte Bäume, die für eine konstruktive Nutzung zu dünn sind. Es werden bevorzugt Nadelhölzer eingesetzt, da sie über längere Fasern verfügen als Laubhölzer. Das Holz wird zu Hackschnitzeln zerkleinert, die gekocht und in Mühlen aufgebrochen werden. Die so gewonnenen Fasern können im Trocken- oder Nassverfahren zu Platten gepresst werden. Beim Trockenverfahren werden Klebstoffe oder Kunstharze zugesetzt, um den Zusammenhalt zu gewährleisten, während beim Nassverfahren, bei dem die Fasern zunächst zu einem Brei verkocht und dann getrocknet werden, keine Zusätze nötig sind, da das holzeigene Lignin die Fasern verklebt.
Holzfaser als Dämmmaterial

Holz wird schon seit Jahrhunderten als Bau- und Werkstoff genutzt und gehört zu den ältesten industriell hergestellten Naturdämmstoffen. Für die Herstellung von Dämmplatten werden größtenteils Holzreste aus der Industrie verwendet und teilweise bei der Durchforstung gefällte Bäume, die für eine konstruktive Nutzung zu dünn sind. Es werden bevorzugt Nadelhölzer eingesetzt, da sie über längere Fasern verfügen als Laubhölzer. Das Holz wird zu Hackschnitzeln zerkleinert, die gekocht und in Mühlen aufgebrochen werden. Die so gewonnenen Fasern können im Trocken- oder Nassverfahren zu Platten gepresst werden. Beim Trockenverfahren werden Klebstoffe oder Kunstharze zugesetzt, um den Zusammenhalt zu gewährleisten, während beim Nassverfahren, bei dem die Fasern zunächst zu einem Brei verkocht und dann getrocknet werden, keine Zusätze nötig sind, da das holzeigene Lignin die Fasern verklebt. Die im Nassverfahren hergestellten Platten sind jedoch dünner. Teilweise werden bitumen- oder harzhaltige Stoffe beigesetzt, um eine bessere Feuchtigkeitsresistenz zu erreichen. Die Wärmeleitfähigkeit von Holzfaserplatten ist mit 0,04-0,045 W/(m·K) relativ gut und auch die Wärmespeicherkapazität ist wieder recht hoch. Sie bieten daher sowohl Schutz vor Kälte als auch vor Überhitzung im Sommer. Der Dampfdiffusionswiderstand ist mit 3-5 etwas höher als bei Hanf und Jute und die nötige Dämmdicke ist mit 18 cm auch etwas größer. Die Platten gewähren eine schadlose Feuchteaufnahme von bis zu 20 % ihres Gewichts, ohne dabei ihre Dämmwirkung zu verlieren. Außerdem haben Holzfaserplatten sehr gute schalldämmende Eigenschaften. Ihre Entsorgung ist ebenfalls recht unproblematisch.
Ein Nachteil ist, das Holzfaserplatten relativ teuer sind. Zudem verbrauchen sie in der Herstellung im Vergleich zu anderen ökologischen Dämmstoffen relativ viel Energie (600-785 kWh/m3 Primärenergiebedarf). Nicht zuletzt sind sie mit 170-230 kg/m3 auch relativ schwer, was gerade für ein Tiny House ein wichtiger Faktor ist.

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