Preisliste
| Campervan-Beratung | 90 €/h |
| Tiny House-Beratung | 90 €/h |
| Erstgespräch | 30 Min. auf Spendenbasis |
| Handwerkerstunde | auf Anfrage |
| An- und Abfahrt | nach Absprache |

Ich berate euch bei Wahl und Anschaffung eines geeigneten Campervans (neu oder gebraucht) – und unterstütze im Fall eines Eigenausbaus bei der Planung und Umsetzung.
Vom richtigen Fahrzeugtyp über die Materialien und Technologien für den Ausbau bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit und Kosten: Ich helfe gern und kompetent. Und am Ende habt ihr erfahrungsgemäß meist nicht nur viel Zeit, sondern auch richtig Geld gespart!




Durch multifunktionale Möbel wird jeder
Zentimeter ausgenutzt.

Bei der Planung ist es hilfreich, sich selbst zu beobachten – brauche ich einen Küchentisch oder esse ich eh meistens auf dem Sofa? Möchte ich einen extra Arbeitsplatz oder erledige ich das am Esstisch und habe dafür mehr freie Fläche oder Platz für andere Möbel?
Bei der Planung von Stauraum sollte auch darüber nachgedacht werden, wo was untergebracht werden kann. Welche Dinge brauche ich im Alltag griffbereit und was wird nur selten gebraucht? Solche Sachen können problemlos in einer Bank oder einem Podest verstaut werden.
Dinge, die in Küche, Wohnraum, Arbeitsbereich und Schlafzimmer häufig verwendet werden, sollten auch dort verstaut und leicht griffbereit sein.


Links: Weitere Stellplätze: … | Wissenswertes: Regularien • Fundament • Finanzierung

Passionierter Hobbykoch oder Tiefkühl–Pizza–Fan? Wie groß die Küche ist und wie sie ausgestattet sein soll, hängt wesentlich davon ab, was man darin vorhat. Die Fragen danach, wie viel ich eigentlich kochen möchte, wie aufwendig und für wie viele Personen, sollten daher am Anfang der Küchenplanung stehen.
Töpfe, Geschirr, Kochutensilien, Lebensmittel – in der Küche kommt oft so
einiges zusammen, was verstaut werden will. Auch durch Toaster, Küchen-
maschine, Entsafter und Reiskocher wird der Platz auf der Arbeitsplatte schnell knapp. In einer Tiny House Küche sollte man sich genau überlegen, was wirklich benötigt wird.
Beobachte dich am besten eine Weile beim Hantieren in deiner eigenen Küche. Was ist für dich nötig, um entspannt und mit Freude kochen zu können? Was möchtest du beim Kochen direkt griffbereit haben? Schau dir unter diesem Aspekt auch mal die Küchen von anderen an und lass dich inspirieren.

Eine Spüle findet sich eigentlich in jeder Küche. Sie sehen in Tiny Houses auch nicht anders aus als in anderen Küchen. Wesentliche Frage ist hierbei: ein oder zwei Becken? Das ist in erster Linie eine Platzfrage. Ein einfaches Spülbecken aus Metall bietet sich an, es ist leicht und robust. Keramik oder Holz sind jedoch auch möglich.
Auch über Lampen kannst du in diesem Zug nachdenken. Wo wirst du in deiner Küche Licht benötigen? Reicht dir eine Deckenlampe oder sollen extra Strahler die Arbeitsplatte beleuchten? Wo könnte indirekte Beleuchtung integriert werden, damit es auch an wolkenreichen Tagen in der Küche angenehm hell ist?
Eine Tiny House Küche kann rundum ausgestattet sein: mit großem Kühlschrank, Ofen, großem Spülbecken und Dunstabzugshaube.

Ein Tiny House kann mit allen üblichen Badeinbauten versehen werden. Da Bäder in Tiny Houses jedoch meist eher klein ausfallen ist es auch hier ratsam sich zu minimalisieren. Ob Waschbecken, Dusche oder Stauraum – meist wird zu kleinen, platzsparenden Lösungen gegriffen. Doch auch ein Tiny–Bad kann komfortabel sein, wenn es gut durchdacht ist.
Alle Arbeiten sollten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Auch die Leitungen sollten professionell verlegt werden, so dass nichts tropft und leckt.
Ein Badezimmer braucht neben den Sanitäreinrichtungen auch etwas Mobiliar. Ein Spiegel ist für die meisten Menschen wichtig und ebenso ein Schrank oder Regal für Pflegemittel und Kosmetik. Wo kann ein kleiner Vorrat an Toilettenpapier Platz finden? Vielleicht möchtest du ja auch die Putzmittel im Bad unterbringen?
Ob klassisch aus Porzellan oder ein ungewöhnlicher Hingucker aus einem großen, ausgehöhlten Naturstein – alle Waschbecken-Varianten sind möglich. Die meisten Waschbecken sind im Durchmesser 30–40 cm groß. Natürlich gibt es auch kleinere und größere Varianten.
Ob eckig oder abgerundet, in ein Tiny House können grundsätzlich alle Duschwannenmodelle eingebaut werden, genau wie in jedes andere Bad. Auch barrierefreie Duschen sind möglich. Eine Badewanne geht natürlich auch, es gibt extra kleinere Modelle, die weniger Platz brauchen und so gleich beim Wasser sparen helfen.
Fast alle Toiletten in Deutschland sind Spülklosetts, in denen die Hinterlassenschaften mit Wasser in die Kanalisation gespült werden.
In der Regel hat auch ein Tiny House einen Anschluss an das örtliche Zu- und Abwassernetz. Daher kann ohne Probleme ein normales Klosett verbaut werden. Man kann sich aber auch überlegen, ob man ein Kompostklo oder eine Trenntoilette im Tiny House haben möchte. Steht das Haus auf einem Platz, an dem man auf Wassertanks angewiesen ist, kann das eine sinnvolle und wassersparende Alternative sein. Es ist jedoch von Vorteil, wenn man ebenfalls über einen Garten verfügt, auf dem man alles fachgerecht kompostieren kann.

Trenntoilette im Tiny-House
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Ohne Strom bleibt das Tiny House abends dunkel und weder Laptop noch
Handy können aufgeladen werden. So puristisch zu leben mag für ein Wochenende ganz schön sein, auf Dauer ist es jedoch nicht besonders praktisch. Daher gibt es in Tiny Houses genauso elektrische Installationen wie in jedem anderen Haus auch. Diese sollte von Anfang an mit geplant werden – so können Leitungen unsichtbar in den Wänden verlegt und Leuchten direkt mit eingebaut werden.
Die komplette Elektrik und die entsprechenden Anschlüsse werden von einem Elektrofachbetrieb eingebaut.

Besonders schön ist es, wenn man im Wohnraum sowohl direktes als auch indirektes Licht hat. So kann die Beleuchtung je nach Tageszeit und Situation variiert werden. Indirektes Licht bietet eine angenehme Hintergrundbeleuchtung und ist oft stimmungsvoller. Direktes Licht wird überall dort benötigt, wo man es besonders hell braucht, zum Beispiel auf dem Ess- und Schreibtisch, in der Küche oder in der Leseecke. Spots, die das Licht fokussiert auf eine Stelle bringen, können Objekte, Bilder oder Raumsituationen besonders hervorheben. Lichtquellen können übrigens auch in Möbel integriert werden – dies sollte jedoch mit eingeplant werden.
Auch die Art des Leuchtmittels kann in einem Tiny House relevant sein. Sie haben nicht nur unterschiedliche Lichtfarben, sondern verbrauchen auch unterschiedlich viel Strom. Gerade wenn man eine Energieautarkie anstrebt ist das wichtig. LEDs bieten sich dann als stromsparende Alternative an.
Wo wären sinnvolle Platzierungen für Steckdosen, Lichtschalter, TV- und Internetanschlüsse? Wo könnten Lampen und Beleuchtung angebracht werden?
Um die Elektrik zu planen, solltest du dir einen Moment Zeit nehmen und dir überlegen wo du Strom- und Netzwerkanschlüsse benötigen wirst. Die Position für Lampen und Steckdosen gemeinsam mit Einrichtung und Ausstattung zu planen ist daher sinnvoll.
Das Haus kann mit allen üblichen Anschlüssen für Strom und Telekommunikation versehen werden. Hier ist die Frage: Traditionell oder ganz modern? Von der Minimallösung bis zum Einbau einer SmartHome–Steuerung ist alles möglich.
